Velbert, die Stadt der Schlösser und Beschläge

Velbert-Langenberg


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Die "Bücherstadt Langenberg" (seit 1998 so genannt) besticht durch seinen gut erhaltenen historischen Stadtkern und wurde am 1.Januar 1975 eingemeindet.
Viele Häuser stehen unter Denkmalschutz. langenberg 2


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Fachwerkhäuser zieren den historischen Stadtkern.
Im Zentrum befindet sich die ev. "alte Kirche". Sie wurde 1726 im Bergischen Stil erbaut. langenberg 4


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Geht man um die Kirche herum entdeckt man die Köpfe, sie scheinen aus dem Mauerwerk zu schauen.
Am "Alten Markt" in einer Seitenstraße ist dieser originelle Kopf zu finden. langenberg 6


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Aus rotem Backstein ist die kath. Kirche St.Michael liegt am Deilbach und ist dem Erzengel Michael geweiht.
Die Grundsteinlegung für das Bürgerhaus fand 1913 statt. Gestiftet wurde das Gebäude vom Seidenfabrikanten Adalbert Colsmann und seiner Frau Sophie. Heute werden dort Theaterstücke und Konzerte aufgeführt. Weiterhin befinden sich eine Sammlung des Langenberger Fabrikanten Walter Stein mit zeitgenössischen Bildern und eine Ausstellung des VHS-Arbeitskreises "Alt Langenberg" im Gebäude. langenberg 8


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Diese Figur soll an die Seidenwebereien erinnern, die sich im 17. Jahrhundert in Langenberg ansiedelten.
Über der Stadt ragen in unmittelbarer Nähe zum Bismarckturm zwei rot-weiße Sendemasten in den Himmel. Hier befindet sich der Sender Langenberg mit Sendeanlagen des WDR in Köln. Der höhere der beiden Masten auf dem 245 Meter hohen Hordtberg erreicht mit 301 Metern fast die Höhe des Eiffelturms in Paris. Neben den Fernsehprogrammen werden von hier aus auch zahlreiche Rundfunkprogramme ausgestrahlt. langenberg 10


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Von 1904 bis 1905 wurde der Bismarckturm erbaut. Am 1.4.1906 wurde er eingeweiht. Der Turm wurde durch die Anregung des Seidenfabrikanten Lucas Colsmann, dem Vorsitzenden des Verschönerungs-Verein zu Langenberg/Rheinland 1902 vom Elberfelder Architekten Arno Eugen Fritsche errichtet. Die Höhe des Turms beträgt 28,4 Meter und die Kosten für den Bau betrugen damals 59000 Mark. Am Fuße des Turmes befindet sich heute ein Ausflugslokal, über welches man in den Turm gelangt.
Eine traurige Vergangenheit verbirgt sich hinter diesem Eingang zu einem Luftschutzbunker an der Heeger Straße. In den 1960ern brachte der Serienmörder Jürgen Bartsch in diesem Bunker vier Jungen um. Ein weiterer Junge konnte fliehen und somit konnte Bartsch festgenommen werden. 1976 starb er bei einer selbst gewünschten OP zur Kastration. Bis heute hält sich das Gerücht, das Narkosemittel sei von den Ärzten absichtlich zu hoch eingestellt worden. langenberg 12



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